Man kann nicht umhin, die Karriere von Al Di Meola in Superlativen zu beschreiben. Sichtbares Zeichen dafür ist, dass er der mit den meisten Preisen überhäufte Gitarrist der Welt ist.
Der Italo-Amerikaner zählt bereits seit Jahrzehnten unbestritten zu den besten Gitarristen der Welt. Wie kein anderer vereint er Leidenschaft und brillante Technik in einer Person; vom Fachmagazin Guitar Player wurde er insgesamt gleich viermal zum „Best New Talent“ und „Best Jazz Guitarist“ gekürt.
Sein unverkennbarer Stil ist geprägt durch eine Fusion aus Rock, Jazz, Latin und World Music. Delikate Pickings und raffinierte Riffs sind bestimmende Elemente seiner Handschrift, oft schon wurde er als „schnellster Gitarrist der Welt“ bezeichnet.
Wie viele der großen amerikanischen Musiker hat auch Al Di Meola am Berklee College of Music in Boston studiert. Bereits 1972 war er im Quintett des Keyboarders Barry Miles engagiert; zwei Jahre später, im Alter von 19 Jahren, wurde Chick Corea auf ihn aufmerksam und nahm ihn in seine Formation Return to Forever auf, der neben Corea auch Stanley Clarke und Lenny White angehörten.
Für Return to Forever wurde er 1975 mit einem Grammy für die „Beste Jazz-Performance einer Gruppe“ ausgezeichnet.
Seine Soloalben „Land of the Midnight Sun" (1976), „Elegant Gypsy" (1977) und „Casino" (1978) etablierten ihn endgültig in der ersten Liga des Jazz. Al Di Meola hat in seiner langen Karriere immer wieder die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern gesucht. Neben musikalisch Gleichgesinnten stößt man dabei auch auf einige bekannte Namen aus Pop und Klassik.
Die unterschiedlichsten Künstler wie Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana, Stevie Wonder, Herbie Hancock, Frank Zappa, Les Paul, Jimmy Page, Wayne Shorter, Jaco Pastorius, Larry Coryell oder Egberto Gismonti standen mit dem Star-Gitarristen im Studio und auf der Bühne.
Mittlerweile hat er mehr als 20 Soloalben veröffentlicht und über neun Millionen Platten verkauft.
Mit seiner „World Sinfonia“ pflegt der Gitarrist ungeachtet der Jazz-Rock-Fusion-Vergangenheit erneut seine alte Liebe Flamenco und Latin und vor allem seine Verehrung des legendären Tango-Erneuerers Astor Piazzolla. Von dessen emotionaler Melodik getragen sind viele Stücke, die der Gitarrist mit seinem Sextett präsentiert.
Freuen wir uns auf einen erstklassigen Konzertabend mit Gitarren-Musik der ganze besonderen Art.
Besetzung:
Al Di Meola (guitar)
Fausto Becalossi (Accordion), Kevin Seddiki (2nd guitar), Gumbi Ortiz (Percussion) Peter Kaszas (Drums/Percussion), Victor Miranda ( Acoustic Bass)